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Die 7 besten Essenstagebuch-Apps 2026 (und kein einziger Kalorienzähler)

Aktualisiert am 2. Juli 2026 · von dem Crumble-Team

Eine Collection in Crumble mit Restaurantgerichten und selbst gekochten Gerichten, jeweils mit Bewertung
Auswärts essen und selbst kochen, nebeneinander im selben Tagebuch.

„Essenstagebuch“ heißt zweierlei, und die Suchergebnisse werfen beides in einen Topf. Das eine ist das Protokoll, das deine Ernährungsberatung sehen will: Gramm, Makros, Kalorien gegen ein Tagesziel. Das andere ist ein Tagebuch im älteren Sinn — eine Aufzeichnung der Mahlzeiten, die es wert sind, erinnert zu werden. Was du gegessen hast, wo, ob es gut war und was du wieder bestellen würdest. Um diese zweite Sorte geht es hier. Wenn du Kalorien zählen oder Proteinziele treffen willst, brauchst du MyFitnessPal oder Cronometer — beide hervorragend, beide nicht in dieser Liste, weil sie ein anderes Problem lösen.

Die Apps unten gibt es, weil deine besten Mahlzeiten einen besseren Aufbewahrungsort verdienen als die Kamerarolle. Eine gute Essenstagebuch-App macht das Festhalten so schnell, dass du es nach dem Essen tatsächlich machst, und hält die Sammlung so geordnet, dass sie zwei Jahre später noch die Frage beantwortet „wie hieß dieser Dumpling-Laden noch mal?“. Und sie lässt — wenn du willst — genau die richtigen Leute auf deine Karte schauen, ohne dass Fremde mitlesen.

Volle Transparenz: Diesen Ratgeber veröffentlicht Crumble, die erste App in der Liste. Die Beschreibungen der anderen Apps beruhen darauf, was die Anbieter selbst über ihre Funktionen schreiben, und im Entscheidungsteil am Ende schicken wir dich von Crumble weg, sobald eine andere App wirklich besser passt.

Wie wir ausgewählt haben

Jede App in dieser Liste musste durch dieselben fünf Kriterien. Das erste ist Pflicht, der Rest bestimmt die Reihenfolge.

  • Gebaut zum Erinnern, nicht zum Rechnen. Worum die App kreist, ist eine Mahlzeit oder ein Ort, nicht eine Nährwerttabelle. Kalorienzähler sind sofort rausgeflogen, so hübsch sie auch sein mögen.
  • Aufwand pro Eintrag. Ein Tagebuch funktioniert nur, wenn du es durchhältst. Eine Mahlzeit festzuhalten sollte unter einer Minute dauern; alles, was nach dem Essen ein Formular verlangt, ist in einem Monat tot.
  • Wer mitliest. Die einen wollen ein privates Notizbuch, die anderen einen kleinen Freundeskreis, wieder andere eine öffentliche Community. Wir schreiben bei jeder App dazu, welches Modell fest eingebaut ist, denn das ist das Unveränderlichste an einer App.
  • Plattformen. Läuft es auf dem iPhone, auf Android und — seltener — einfach im Browser am Rechner? Freundesgruppen mit beiden Handysorten scheitern an Apps, die es nur für iOS gibt.
  • Preis. Was die kostenlose Version wirklich abdeckt und was die bezahlte kostet, falls es eine gibt.

Die besten Essenstagebuch-Apps auf einen Blick

AppArt des TagebuchsBewertung pro GerichtSoziales ModellPlattformenKostenlos
CrumbleKarte + Bewertungen pro GerichtJa (auf ein Zehntel Stern genau, 0–5)Nur Freunde, kein öffentlicher FeedJeder Browser (PWA), installierbarJa (Plus ab 1,99 €)
BeliRanglisten von RestaurantsNein (Rang pro Lokal)Große Community, BestenlisteniOS / AndroidJa
YummiFoodprints, Foto zuerstFotoprotokoll statt fester NotenTeilen mit FreundeniOS / AndroidJa
TruffleSchlichtes soziales TagebuchNein (pro Lokal)Teilen im kleinen KreisNur iOSJa
MapstrKarte mit Tags für jeden OrtNein (Tags, keine Noten)Karte teilen möglichiOS / AndroidJa
MemolliPersönliches OrtsarchivBewertungen pro OrtVor allem persönlichMobil, offlinefähigJa
Google MapsGespeicherte ListenNein (nur ein Stern)Liste per Link teilenÜberallJa

1. Crumble — das Tagebuch, das auch eine Bestellhilfe ist

Am stärksten für: alle, die schnell und privat festhalten wollen, was sie essen — bis aufs einzelne Gericht — und das nur mit Freunden teilen.

Crumble behandelt das Gericht als Einheit der Erinnerung, nicht bloß das Restaurant. Jeder Besuch setzt das Lokal auf deine eigene Karte und gibt jedem bestellten Gericht eine Note von 0 bis 5, auf ein Zehntel Stern genau — damit dein Tagebuch zwei Jahre später nicht nur „war der Laden gut?“ beantwortet, sondern „nimm das Schweinebauch-Bao, lass die Nudeln stehen“. Orte, an denen du noch nicht warst, landen auf der Wishlist, und die räumt sich selbst auf, sobald du einen gemerkten Ort bewertest.

Das Teilen ist bewusst leise gehalten: standardmäßig nur für Freunde, kein öffentlicher Feed, keine Fremden, die dein Profil finden. Die Orte deiner Freunde erscheinen auf deiner Karte, gefiltert auf das, was du noch nicht probiert hast — so wird aus dem Tagebuch ein laufender Austausch von Tipps. Wenn du entscheiden musst, wo du essen gehst, stellt Crumble drei Signale nebeneinander: deine Freunde, die Crumble-Community und die Public-Bewertungen über Foursquare. So wägst du die Leute, denen du vertraust, gegen die Masse ab.

Außerdem ist es die einzige App hier, die nicht an einem App Store hängt: Crumble ist eine kostenlose Progressive Web App unter crumble.me, läuft in jedem Browser auf iPhone, Android oder Rechner und lässt sich auf den Startbildschirm legen. Leichte Spielelemente (XP, wöchentliche Challenges, freigeschaltete Länder) und ein Passport mit Trips und Stadtrückblicken belohnen das Durchhalten, ohne dass daraus ein Wettkampf wird. Datenschutz ist hier ernst gemeint: GPS-Daten werden beim Upload aus deinen Fotos entfernt, gehostet wird in der EU, die App ist DSGVO-konform, und bezahlte Werbung gibt es nicht. Die sechs Verkostungstagebücher mit je sechs Geschmacksachsen — für Kaffee, Tee, Matcha, Wein, Whisky und Bier (siehe unseren Ratgeber zum Kaffeetagebuch) — sind kostenlos; Crumble Plus ab 1,99 € ergänzt den KI-Etikettenscan und eine unbegrenzte Wishlist.

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2. Beli — das Tagebuch als Rangliste, mit großer Community

Am stärksten für: Ehrgeizige, die aus ihrem Tagebuch auch eine Rangliste machen wollen.

Beli gießt das Tagebuch in die Form einer Rangliste: Statt jeden Besuch für sich zu bewerten, stellst du einen neuen Ort gegen Orte, die du schon festgehalten hast, und so wächst mit der Zeit eine eigene Top 100. Drumherum sitzt eine große, aktive Community — Bestenlisten, Ranglisten unter Freunden und Empfehlungen, die auf vielen Nutzern beruhen, auf iOS und Android. Als Gedächtnisstütze ist es gröber als Apps, die bis aufs Gericht gehen (der Rang gehört zum Restaurant, nicht zur Mahlzeit), aber wenn dich der soziale Trubel bei der Stange hält, hat Beli davon mehr als alles andere in dieser Liste. Ausführlich vergleichen wir es in unserem Ratgeber zu Apps, mit denen du Restaurants festhalten kannst.

3. Yummi — das Fototagebuch, in das auch Selbstgekochtes passt

Am stärksten für: alle, die in Bildern denken und selbst gekochte Gerichte im selben Buch haben wollen wie Restaurantbesuche.

Yummi baut das Tagebuch aus Fotos: Mahlzeiten werden als „Foodprints“ festgehalten und wachsen zu einem Bildbericht dessen, was du gegessen hast — und dazu gehört, ungewöhnlich für diese Kategorie, auch das, was du zu Hause kochst, nicht nur Lokale. Weniger Struktur, mehr Sammelalbum; wer eher in Bildern als in Noten denkt, ist hier am richtigen Platz. Hast du es ausprobiert und willst mehr Struktur oder ein anderes Teilen-Modell, haben wir einen eigenen Ratgeber mit Alternativen zu Yummi.

4. Truffle — das minimalistische Tagebuch

Am stärksten für: iPhone-Besitzer, die das leiseste soziale Essenstagebuch überhaupt wollen.

Truffle zieht dem Essenstagebuch alles aus bis auf eine saubere Liste von Orten, teilbar mit einem kleinen Freundeskreis oder komplett für dich behalten — keine Bestenlisten, keine Wettkampfmechanik. Die größte Einschränkung ist die Plattform: Es läuft nur auf iOS, womit es für gemischte Gruppen aus iPhone und Android ausfällt und für alle, die auch am Rechner drankommen wollen.

5. Mapstr — das Tagebuch für jede Art von Ort

Am stärksten für: alle, deren Tagebuch auch Buchläden und Aussichtspunkte fassen soll, nicht nur Abendessen.

Mapstr ist nicht aufs Essen gemünzt: Es ist eine private Karte für beliebige Orte, sortiert über frei gewählte Tags und auf Wunsch geteilt. Als Essenstagebuch ist es dünner — Tags statt Noten, kein Gedächtnis für einzelne Gerichte — aber wenn dein Instinkt eine einzige Karte von allem ist, was du magst, Essen inklusive, kann Mapstr das besser als jede reine Food-App.

6. Memolli — das persönliche Archiv

Am stärksten für: Reisende, die ein privates Archiv führen, wo der Empfang schlecht ist.

Memolli stellt das persönliche Archiv in den Mittelpunkt: deine Orte auf einer Karte samt Bewertungen, gebaut dafür, auch offline zu funktionieren — ein echter Vorteil für Reisetagebücher, die im Flugzeug und in Gegenden ohne Netz entstehen. Es ist vor allem persönlich, mit kleinerer Community, und das ist entweder ein Nachteil oder genau der Punkt, je nachdem, was du von einem Tagebuch erwartest.

7. Gespeicherte Listen in Google Maps — die Notlösung ohne Installation

Am stärksten für: alle, die nichts installieren wollen.

Keine Tagebuch-App, aber die ehrliche Untergrenze: Orte in „Möchte ich besuchen“ oder eigene Listen packen, den Link zur Liste mit Freunden teilen, und das läuft kostenlos auf jedem Gerät, das du besitzt. Aufgeben musst du dafür alles, was ein Tagebuch ausmacht — kein Gedächtnis für Gerichte, keine Bewertung außer dem Stern, keine Notiz, wann du da warst oder was du davon hieltest. Als Zwischenschritt in Ordnung; willst du mehr, zeigt dir unser Ratgeber Restaurants festhalten Schritt für Schritt den Weg von Listen zu einem echten System.

Welches Essenstagebuch zu dir passt

Die richtige Wahl fällt aus drei Fragen heraus:

  • Was ist die Einheit der Erinnerung? Einzelne Gerichte, damit dir das Tagebuch sagt, was du nächstes Mal bestellen sollst → Crumble. Ganze Restaurants, gegeneinander gestellt → Beli. Das Foto selbst, Selbstgekochtes inklusive → Yummi.
  • Wer schaut mit? Niemand oder fast niemand → Truffle, Memolli oder ein privat gehaltenes Mapstr. Ein geschlossener Kreis von Freunden, mit denen du auch wirklich isst → die Standardeinstellung von Crumble, nur für Freunde. Eine große Community mit Bestenlisten → Beli.
  • Wo hältst du fest? Nur am Handy reicht → fast die ganze Liste. Auch im Browser und am Rechner, ohne Installation → Crumble oder Google Maps. Offline unterwegs → Memolli.

Und wenn du wegen der anderen Sorte Essenstagebuch hier gelandet bist — dem Ernährungstagebuch —, dann suchst du einen Kalorienzähler: MyFitnessPal oder Cronometer helfen dir dabei deutlich besser als alles oben. Willst du breiter auf die Kategorie schauen, dann sieh dir unseren Vergleich von Apps zum Restaurants-Festhalten an.

Häufige Fragen

Was ist die beste Essenstagebuch-App?

Für alle, die Mahlzeiten erinnern statt Kalorien zählen wollen, ist Crumble in den meisten Fällen die beste Wahl: kostenlos, du hältst das Lokal, jedes einzelne Gericht und eine Note auf ein Zehntel Stern genau in unter einer Minute fest, alles liegt auf einer privaten Karte, die du nur mit Freunden teilst, und es läuft in jedem Browser auf iPhone, Android oder Rechner. Willst du ein Fotoalbum, in das auch Selbstgekochtes passt, passt Yummi besser; willst du Ranglisten und eine große Community, dann Beli.

Was ist der Unterschied zwischen Essenstagebuch und Ernährungstagebuch?

Ein Ernährungstagebuch oder Kalorienzähler (MyFitnessPal, Cronometer, Yazio) hält Nährwerte fest: Gramm, Makros und Tagesziele, meist für ein Gesundheits- oder Abnehmziel. Ein Essenstagebuch im Sinn dieses Ratgebers hält das Erlebnis fest: welches Restaurant, welches Gericht, wie gut es war und mit wem du da warst — damit du dich erinnerst und wieder bestellen kannst, nicht damit du misst. Gemeinsam haben die beiden nur den Namen.

Gibt es eine kostenlose Essenstagebuch-App?

Jede App in diesem Ratgeber hat eine kostenlose Version, die das eigentliche Tagebuch abdeckt. Crumble ist kostenlos, inklusive der sechs Verkostungstagebücher für Kaffee, Tee, Matcha, Wein, Whisky und Bier; Crumble Plus ab 1,99 € ergänzt den KI-Etikettenscan und eine unbegrenzte Wishlist. Beli, Yummi, Truffle, Mapstr und Memolli haben ebenfalls kostenlose Versionen, und gespeicherte Listen in Google Maps kosten nichts.

Kann ich ein Essenstagebuch am PC oder im Browser führen?

Die meisten Essenstagebuch-Apps laufen nur am Handy. Die Ausnahmen in dieser Liste sind Crumble, das als Progressive Web App unter crumble.me in jedem modernen Browser läuft — iPhone, Android oder Rechner — und sich auf den Startbildschirm legen lässt, und Google Maps, das überall funktioniert, aber über gespeicherte Listen nicht hinauskommt.

Kann ich auch selbst gekochte Gerichte festhalten?

Meistens nicht — die meisten Apps sind um Restaurants und Lokale herum gebaut. Yummi ist hier die Ausnahme: Die Foodprints mit dem Foto zuerst sind gerade dafür gedacht, Selbstgekochtes neben Restaurantbesuche zu stellen. In Crumble geht es ebenfalls: Du hältst ein selbst gekochtes Gericht fest, ohne dass deine Adresse für andere sichtbar wird.

Wo liegen meine Daten und wer sieht mein Essenstagebuch?

Bei Crumble steht das Hosting in der EU, die App ist DSGVO-konform, und alles ist standardmäßig nur für Freunde sichtbar, die du selbst bestätigst — kein öffentlicher Feed, keine Fremden, die dein Profil finden, keine bezahlte Werbung. GPS-Daten werden beim Upload aus deinen Fotos entfernt. Bei den anderen Apps sieht das anders aus: Beli ist bewusst um eine öffentliche Community herum gebaut, während Truffle und Memolli vor allem persönlich bleiben.